Typische Fehler

Posted on January 26, 2009 by blogadmin in Anleitungen, Motive

Eigentlich ist die Sache ja ganz einfach. Maximal drei Farben, eine Vektor Datei, geschlossene Flächen. Nichts was größer als 30 x 30 cm ist. Und kein Ellement kleiner als 1,5 mm.

Doch, welchen Spielraum dies fasst, sei an ein paar ganz typischen Fehlern gezeigt:

Pixel Dateien sind keine Vektoren, auch nicht, wenn sie als .ai oder .eps Datei gespeichert werden.

Hier der direkte Vergleich zwischen .jpg und Vektor Datei. Die Vektor Datei wurde für die Webanzeige in einem besonderen Format abgespeichert, sie ist jedoch identisch mit der im .ai Format. Die Pixel Datei hat eine feste Größe. Und ist in Pixel Angaben auch identisch mit der .ai Datei! Sie kann verkleinert werden, jedoch nicht vergrößert werden. Dann erkennt man schnell die einzelnen Pixel. Die Vektor Datei kann verkleinert oder vergrößert werden, man wird immer die saubere Linie erkennen.

Ein direkter Verlgleich, mit einer absolut identischen Vorlage. Einmal die Blume als Pixeldatei, darunter die absolut gleiche Blume im svg “Internet” Vektor Format.
Blume.jpg Pixel Datei

Hier die Vektor Version:

 

Alternativ die svg Datei abspeichern – Mit dem Browser nochmals öffnen. Ein und aus skallieren – Kommando über die rechte Maustaste. blume_skalierbar.svg anschauen.

 

Wenn man nur Text sehen kann, hat mann keinen SVG Betrachter installiert. Sonst mit der rechten Maustaste ein- und auszoomen.

Vektor ist skalierbar, praktisch bis in die Unendlichkeit, Pixel Grafiken nicht.

Eine Pixel Datei hat in einer Vektor Datei, die für den Plottdruck gedacht ist, nichts zu suchen. Allein durch das Platzieren in einer Vektor Datei wird sie nicht umgewandelt. In der fertigen Datei für den Druck können nur Pfadellemente vorhanden sein. Also keine einzelnen Punkte, keine Pixel, keine Pixelbildteile.

Verdeckte Flächen:

Stellen Sie Sich einmal drei verschiedenfarbige Blatt Papier vor sich. Jetzt reissen Sie diese wahllos in kleinere Stücke. Alle lose auf den Tisch werfen. Manche Blättchen können Sie sehen, andere werden von anderen verdeckt. Identisch verhalten sich die Flächen der Vektorgrafiken. Man fasst deswegen alle gleichfarbigen Flächen zusammen und stappelt dann diese Farbfelder. Mit einem Unterschied: Unten ist die größte Fläche ohne Ausschnitte  für die Flächen darüber. Ausgeschnitten wird aus dieser Fläche nur was kein Bildellement ist. In diesen Ausschnitten wird man später zum Beispiel den Stoff des Shirts sehen. In der Ansicht der Vektorprogramme einfach zur Pfadansicht wechseln. So erkennt man schnell ob Flächen verborgen unten anderen liegen können.

Außerdem hilft die genaue Aufteilung der Farbbereiche auf eigene Ebenen / Layer. Wenn man das so einrichtet sieht man auch immer, ob wirklich nur die gewünschten Flächen im Bild sind.

Zu kleine und / oder zu dünne Ellemente:

1,5 mm sind in etwa 5 Punkte! Das ist die kleinste Größe, die man in der Datei finden darf. Zur Prüfung einen Kreis zeichnen mit Höhe und Breite 1,5 mm. Mit diesem Kreis alle Ellemente vergleichen. Kreis anklicken und die dünnen Bereiche überfahren. Es ist sehr einfach und einfach Pflicht.

Konturen

Konturen sind möglich, jedoch immer nur als Vektorfläche. Sie müssen als Pfad angelegt sein.

Text

Auch für Text gillt: Immer nur als Pfad! Außerdem, auch Text muß mindestens 1,5 mm breite Ellemente haben.

Gruppieren / Vereinen

Gruppieren bedeutet nichts anderes als eine Gruppe bilden, zusammen fassen. Wie Unterlagen die in einem Ordner gesammelt werden. Vereinen jedoch verschmilzt die Bildellemente miteinander, so daß es ein Ellement wird. Liegen diese Flächen mit Bindepunkten zusammen, werden die Schnittflächen entsprechend vereint.

Sind jedoch alle Flächen in einem Motiv in einer Farbe und noch gruppiert, ist nicht erkennbar, welche Bereiche wie aussehen sollen.

Sind alle Ellemente vereint, ist die Bildwirkung wahrscheinlich eine andere. Aber: Wird ein einfarbiges Motiv verwendet, muß dieses als vereintes Ellement hinterlegt werden.